Rabí und Umgegend

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GEMEINDE RABÍ

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Die Gemeinde liegt im Landkreis Klattau (Klatovy) etwa 10 km nordöstlich von Sušice/Schüttenhofen entfernt auf einer Höhe von 487 m über dem Meer. Rabí ist ein malerisches Städtchen mit einer Reihe interessanter Örtlichkeiten, eingebettet in die hügelige Landschaft des Vorböhmerwaldes nahe dem Fluß Otava/Wottawa gelegen.

Einwohnerzahl: 345

In der Gemeinde gibt es ein Gemeindeamt mit den Diensten des Czech Point, eine Poststelle, einen Kindergarten, ein Lebensmittelgeschäft, ein Hotel (Atawa), ein Wirtshaus, private Pensionen und eine Unterkunft für Wanderer im Sportgelände des TJ Sokol

Geschichte des Ortes
Die Anfänge Rabís bleiben unklar. Die erste Erwähnung stammt aus dem Jahre 1373, wo Rabí als befestigtes Städtchen mit Kirche vermerkt wird. Der Ort entstand als Vorburg der bedeutenden und im 14. Jahrhundert beträchtlich erweiterten Burganlage. In jener Zeit beschränkte sich die Siedlung auf den Raum der späteren so genannten Oberen Stadt, auch als Hradčany bezeichnet. Ihre größte Blüte erlebte Rabí unter der Herrschaft Půtas Švihovský von Riesenberg, welcher sich von König Ladislaus dem Jagiellonen die Erhebung der Vorburg zur Stadt mit einer Reihe von Privilegien erbat, nach deren erhalt er der Stadt die Gründungsurkunde, in welcher er ihr dieselben Rechte von Horažďovice/Horaschdowitz verlieh, ausstellte. 1499 wurde auch die so genannte Untere Stadt, die sich mit einem nicht ganz vollständig rechtwinkligem Straßennetz um einen rechteckigen Marktplatz gruppiert, angelegt. Seit 1513 führt die Stadt auch ihr Wappen. obec-rabi-stare-foto2
Aus jener Zeit stammt auch der steinerne Stadtbefestigung, welche südlich der Kirche beginnt und sich nunmehr innerhalb von Häusern bis hin zur jetzigen Schule hin fortsetzt, in deren Nähe bis auf den heutigen Tag sich Reste eines Tores, das die Einfahrt zur Stadt bildete, erhalten haben. Ganz in der Nähe der Stadtmauer haben die Mitglieder der otsansässigen jüdischen Gemeinde im 17. Jahrhundert ihren Friedhof eingerichtet, auf dem aus Kalkstein gearbeitete Grabmäler besonders sehenswert sind.

Gegenwart

Heute lockt Rabí seine Besucher nicht nur mit einer Besichtigung der Burg, sondern hier finden Sie auch viele weitere Möglichkeiten, Ihre Freizeit zu verbringen. In den Sommermonaten können Sie sich im nahe gelegenen Fluß Otava/Wottawa erfrischen. Ein abwechslungsreiches Sportangebot hält die ortsansässige Sokol-Sportgruppe vor: Zur Verfügung steht ein Tennis- und Volleyballplatz sowie der geräumige Saal des Kulturhauses. Das vielfältige touristische Angebot wird ständig weiter ausgebaut, so daß sich jeder Besucher in Rabí wie zu Hause fühlen mag. Dazu trägt aus ein kleines privates Museum, in dem Volkskunst und Handwerk gezeigt wird, bei; es ist während der Hauptsaison geöffnet.

Weitere Informationen über die Gemeinde finden Sie auf den Seiten www.obecrabi.wz.cz.

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Prácheň

Entfernung von Rabí: 9 kmprachen

Die Burgruine befindet sich an der Stelle eines altslawischen Burgstalls (10. - 11. Jahrhundert). Ab 1264 war Prácheň Sitz des gleichnamigen Bezirkes. Anfangs des 14. Jahrhunderts wurde hier eine gotische Burg errichtet, im 15. Jahrhundert weiter ausgebaut. Von der ehemaligen Vorburg erhielt sich ein Teil der Umfassungsmauer mit einem mächtigen runden Turm, und von der eigentlichen Burg blieben einige Gebäudereste bei den Befestigunganlagen übrig. Gut erhalten sind auch die vier flankierenden Türme. Am Ende des Bergsporns sind Fragmente des Festungswerkes zu sehen sowie der Torso eines weiteren Turmes. Die Ruine ist frei zugänglich.

Džbándzban

Entfernung von Rabí: 3,5 km
Die Ruine der Burg Džbán, errichtet gegen Ende des 13. Jahrhunderts durch die Herren von Budětice, erhebt sich auf dem gleichnamigen bewaldeten Hügel über der Ortschaft Budětice. Nach 1380 aber überließ Bohuslav von Budětice die Burg ihrem Schicksal, und sie verödete und verfiel rasch und zusehens, so daß bald nur Reste und Bruchstücke von ihr überigblieben, von denen sich bis auf den heutigen Tag einzig Grundmauern der Befestigung und der Unterteil eines runden Turmes bewahrt haben und sich Anzeichen früherer Gräben erahnen lassen. Die Ruine ist frei zugänglich.

Allerheiligenkapelle

Entfernung vo Rabí: 1,5 km
Nur ein Stückchen Weges vom Städtchen Rabí entfernt, auf dem Kamme des Bergrückens Líšná gelegen, lassen sich die zerstörten Mauern der ehemaligen Kapelle Zu Allen Heiligen entdecken. Legenden besagen, daß hier der heilige Benediktinermönch Gunther gewirkt haben solle, oder sie sprechen von einem Wartturm einer Burg, der hier gestanden haben solle. Andere Geschichten wiederum berichten vom Pferdefuß des Teufels, einer schwarzen Hochzeit und einer unterirdischen Grotte. Wer es wage, sich auf den Felsen mit dem Abdruck des Pferdefußes zu steigen und aufzustampfen, der finde dies alles heraus.

Mariä-Himmelfahrts-Kirche in Nezamyslice

Entfernung von Rabí: 5 km
Die Kirche der Leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel in Nezamyslice ist ein goischer Bau aus dem 13. Jahrhundert; die Fundamente des Turmes und dessen unterer Teil aber stammen noch aus romanischer Zeit. kostel-v-nezamyslicichWenn Sie durch den kleinen Friedhof schreiten, der die Pfarrkirche umgibt, so stoßen Sie geradewegs auf die St.-Erasmus-Kapelle, welche Grablege derer von Lamberg, der letzten Besitzer der Burg Rabí, war. Von der Kapelle aus wird Sie eine wunderbare Aussicht über den Herrenweiher zur Burg Rabí hin überraschen. Das Hauptschiff und die beiden Seitenschiffe der Kirche sind von spätgotischen Diamantgewölben aus dem 16. Jahrhundert überspannt. Zu Begine des 17. Jahrhunderts wurde die Kirche barock zu ihrem heutigen Aussehen umgestaltet. Vom ursprünglich romischen Bau blieb der Turm mit seinen originalen Fenstern aus der ersten Bauzeit bis in unsere Tage erhalten.

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